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Impressum

Balatonbereny Sehenswertes

  1. Die Burg Csillagvár (Sternenburg), südwestlich des Ortes nahe Balatonszentgyörgy
  2. Die aus dem 15. Jahrhundert stammende römisch- katholische Kirche
Balatonbereny ist der von Budapest am weitesten liegende Urlaubsort am Südufer des Balatons. Ihre Wurzeln gehen sehr tief in die Vergangenheit zurück. Ihre erste schriftliche Erwähnung in der Geschichte stammt 1121 aus dem Gründungsbrief des Almádi-Klosters. Ihre Badekultur hat Graf József Hunyady 1881 mit der Errichtung einer Badekolonie gegründet.
Von dieser Zeit an wurde sie - dank der fortlaufenden Entwicklung - zu einem beliebten Badeort bei den Erholungssuchenden und Familien mit Kleinkindern. Bei schlechtem Wetter können sie die Heilbäder von Hevíz und Zalakaros in der Nähe besuchen.
Für diejenigen, die die Ausflüge und die Natur bevorzugen, gewähren der Anblick des Gebirges am Nordufer, die Ruhe der Csicsergő-Insel, der Besuch der 1433 gebauten Kirche und des Althauses, der Spaziergang mit Panorama vom Weinberg aus, die Rotweine der unter Denkmalschutz stehenden, mit Schilf bedeckten Keller ein unvergessliches Erlebnis




Historie von Balatonbereny

Laut archäologischer Ausgrabungen ist das Gebiet von Balatonberény seit ca. 6500 Jahren ständig bevölkert.
In dieser Gegend erschienen Menschen bereits in der Jungsteinzeit, aber es gibt Fundgegenstände auch aus der Bronzezeit.
Unsere Gemeinde bewahrt auch die Spuren der Römer: im Seebett des Plattensees hat der berühmte Archäologe, Rómer Flóris einen römischen Brunnen und Ziegelsteine gefunden, bzw. römische Gräber und Geldmünzen kamen aus anderen Teilen der Gemeinde zum Vorschein.

Die Anwesenheit der nach einander kommenden Kulturen der Völkerwanderung beweisen die Friedhöfe, die die Forscher auch im Boden der Gemeinde entdeckt haben.
Am Anfang des 10. Jahrhunderts wählt die Transdanubien in Besitz nehmende ungarische Bevölkerung diese fruchtbare und sichere Strecke des Plattenseeufers ebenfalls als Wohnort.

Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde stammt unter dem Namen Bereyn aus 1082, aus dem Alter vom König Ladislaus dem Heiligen. Nach der Aufzeichnung war der Weinbau bereits in dieser Zeit die Haupteinnahmequelle der Ortsbewohner.

Eine aus 1121 stammende Urkunde erwähnt die Gemeine mit dem Namen Buren, dann kommt schon die Bezeichnung Franch-Beren in dem päpstlichen Zehntverzeichnis aus 1332-37 vor, die auf die damaligen Besitzer, auf die Familie Gordovai Fanch hinweist.


1536 erscheint die Gemeinde in einer Steueraufnahme schon unter dem Namen Fajsz-Berény. Nach Aufzeichnungen eines Chronisten aus dem 17. Jahrhundert ist die Gemeinde im Besitz von Zankó Miklós, der ein Abkömmling der weiblichen Linie von den Fanchen war.

1727 kam Bereny in den Besitz der Familie Hunyady und der Besitzerwechsel bringt ernste Entwicklung für das Dorf mit. Die Hunyadys bauen die aus dem14. Jahrhundert stammende Kirche im Barockstil neu auf. Mátyás Bél berichtet in der ersten wissenschaftlichen geografischen Aufzeichnung aus dem 18. Jahrhundert (notitia Hungariae Novae) schon über eine hauptsächlich aus Weinbau und Fischerei lebende, blühende Gemeinde.

An den Kämpfen der Revolution und des Freiheitskampes 1848-49 nehmen auch Soldaten aus Berény teil, aus denen 11 Heldentode erleiden. Die Wirkung der wirtschaftlichen Konjunktur nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich (1867) vermeidet das Dorf nicht: 1881 wird das neue Schloss der Familie Hunyady fertig und dank der 1863 dem Verkehr übergebenen Süd-Eisenbahn wird die Gemeinde, die auf den damaligen Landkarten bereits unter dem Namen Balaton-Bereny gezeichnet wurde, zu einem landesweit bekannten Badeort am Ende des 19. Jahrhunderts.
(In dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts sind bereits 4 Hotels in Betrieb, 250 Zimmer zu vermieten und 171 Badekabinen befinden sich in der Gemeinde und immer schönere Villen werden erbaut.)

Auch in den Ersten und Zweiten Weltkriegen kämpfen Soldaten aus Balatonberény und viele von ihnen geben ihr Leben für das Vaterland hin. Ihre Namen hat das Dorf auf einer Gedenktafel verewigt, genauso wie die von den örtlichen Opfern des Holocaust.

Die rasche Entwicklung der Gemeinde wird nach dem Zweiten Weltkrieg gestoppt, später verliert sie auch ihre Selbstständigkeit, die sie erst 1989 zurückgewinnen kann.
Aber die Ortsbewohner haben aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahrhunderte erlernt, dass es keine hoffnungslose Situation gibt und wissen: es liegt nur an ihrer Begabtheit, Fleißigkeit und ihrem Zusammenschluss, dass die Geschehen des 21. Jahrhunderts später einmal mit goldenen Buchstaben in die Chronik von Balatonberény hineingeschrieben werden können.


Für die Badegäste und die sich Sonnenden sichern der Gemeindestrand bzw. der am Südufer einzige FKK-Strand Strandmöglichkeit.
Die Grundfläche des Gemeindestrandes beträgt 5346 m2, seine Aufnahmefähigkeit 1000 Personen. Der Strand ist gepflegt, sauber, und sein langsam tief werdendes Wasser bietet auch für Familien mit Kleinkindern eine ideale Strandmöglichkeit. Am Strandgebiet sichern mehrere Restaurants, Imbissstuben und Konditoreien die Bedienung der Gäste. Unter anderem stehen Kinderschwimmbecken, Tretboots- und Bootsausleihe und Sportplätze für die Strandgäste zur Verfügung. Im Hauptgebäude des Strandes befinden sich auch eine Kosmetik, ein Friseursalon, eine Konditorei bzw. Geldwechselstuben.
Der Gemeindestrand ist vom 01. 06. bis 30. 08. geöffnet.



FKK-Strand am Plattensee in Balatonbereny

Der FKK-Strand und Campingplatz befinden sich in natürlicher Umgebung, auf von Schilf umgebenem Gebiet, die Aufnahmefähigkeit beträgt 1600 Personen. Auf dem Gebiet der Anlage tragen natürlich Imbissstuben, Konditoreien bzw. ein Lebensmittelgeschäft zu der vielseitigen Bedienung unserer Gäste bei. Auch eine Ausleihe von Sportgeräten und verschiedene Sportmöglichkeit finden die Gäste, die uns wählen. Die Einrichtung erwartet ihre Gäste vom 15. 05. bis 15. 09.

Die Zahl der ständigen Einwohner beträgt 1200, aber diese Zahl steigt in den Sommermonaten dank der Besucher auf etwa 4-5000. Die Versorgung sichern 7 Lebensmittelgeschäfte, 10 Restaurants, Imbissstuben, Konditoreien und Weinstuben.
Mietbare Tennisplätze, Reitmöglichkeit, ausgezeichnete Angelstellen und Fahrradweg erwarten diejenigen, die Sport treiben wollen.




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