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Balatonboglar Geschichte Die Region um den Balaton ist seit rund 6000 Jahren besiedelt.
Balatonboglar wurde urkundlich erstmals 1211 erwähnt. Seit Ende dem 19. Jahrhundert hat sich der Ort zu einem der größten Urlaubszentren am Balaton entwickelt und so wurde im Jahre 1904 in Balatonboglár der erste Badeverein gegründet. 1912 wurde die Stadt zum Heilbad ernannt. Etwa zu dieser Zeit entstand auch der neue Hafen, der heute einer der größten Segelboothäfen am Balaton ist.
In der Türkenzeit entvölkerte sich die Siedlung , aber schon 1752 gab es wieder eine Übergangsstelle zwischen Boglár und Révfülöp. Der erste Dampfer, die "Balaton" mit einem Wasserraum von 6 Tonnen begann 1872 mit seinen regelmäßigen Fahrten zwischen den zwei gegenüber liegenden Orten.
1978 vereinigte sich Boglár mit Lelle zu Boglárlelle, die 2 Orte trennten sich jedoch 1991 wieder.
Béla Varga, der junge Pfarrer, der spätere Präsident der Nationalversammlung, regte den Bau einer Kirche und eines Kulturhauses an. Im Kulturhaus von Balatonboglar befand sich im 2. Weltkrieg das Gymnasium der polnischen Flüchtlinge. Balatonboglar beherbergte Polen und Franzosen.
Die 1932 erbaute katholische Kirche bildet das Zentrum der Stadt Balatonboglar.
Das älteste erhaltene Baudenkmal ist das 1835 erbaute klassizistische Herrenhaus (Szabadsag utca 14) und bildet heute das Zentrum des staatlichen Weingutes.
Der Hügel Várdomb ist ein mit Schwarzkiefern bepflanztes Naturschutzgebiet. Auf dem Hügel steht das Symbol der Stadt: der Aussichtsturm János Xantus, der in der Nacht beleuchtet wird. Aus dem Ausblick bietet sich ein wunderbares Panorama auf das westliche Becken des Sees.
Am Rand des Hügels erstrecken sich die Schanzen eines urzeitlichen Erdwalls.
Auf dem Hügel Temető-domb stehen zwei Kapellen nahe beieinander. Die evangelische (blaue) Kapelle wurde 1856, die römisch-katholische (rote) Kapelle 1892 erbaut. Jeden Sommer werden in beiden Kapellen sowie im Keller neben der evangelischen Kapelle niveauvolle Ausstellungen veranstaltet.
In der Stadt Balatonboglar wurde ein Strandfußball-, Handball- und Basketballplatz gebaut welcher auch für Veranstaltungen von internationalen Wettbewerben geeignet ist.
Zusätzlich wurde in der Stadt ist ein neues Sport- und Freizeitzentrum gebaut.
Gegenüber des Rathauses in der Erzsébet utca befindet sich das einstöckige Haus der ehemaligen reichen Handelsfamilie, das Fischl-Haus. Im Haus werden heute Beratungen, Zusammenkünfte und Eheschließungen veranstaltet und es beherbergt die ortsgeschichtlichen Ausstellungen "6000 Jahre von Balatonboglar", "Alte Werkstätten" sowie die Gedenkausstellung des Malers Bertalan Bagó.
Im nahen Schloss von Szőlőskislak befindet sich ein Weinkundemuseum, wo die Entwicklung und die Gegenstände der Weinkultur der Region Süd-Balaton ausgestellt sind. Die andere Sehenswürdigkeit des Stadtteils ist die Töpfermanufaktur und Meierei Légli.
Seit 1987 ist der Ort internationale Stadt von Wein und Traube. BB - Balatonboglári Borgazdasagi Rt. ist das größte Weinanbauunternehmen der Region Südbalaton.
in Balatonboglar finden Sie Ferienhäuser,Ferienwohnung und Pensionen für ihren Ungarn Urlaub
Sehenswürdigkeiten in Balatonboglar
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| Aussichskugel in Balatonboglar | Rote Kirche von Balatonboglar |