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Balatonlelle Kirche

Die Geschichte  der Kirchengemeinde von Balatonlelle

Die kath. Kirche Von Balatonlelle


Die erste schriftliche Überlieferung über Balatonlelle
findet sich im Stiftungsbrief der Benediktinerabtei 
in Tihany aus dem Jahr 1055. 

Dieser Stiftungsbrief spricht über eine Kirche des Hl. Klemens aus Rom. Dies deutet darauf hin, dass die Kirche in Balatonlelle , die im Rang einer Basilika stand, zu Ehren des Heiligen Papstes Klemens geweiht worden war. Über die Basilika haben wir keine genauen Kenntnisse, wir wissen nicht von wem , wann und in welchen Stil sie gebaut wurde.

Doch ist eindeutig bekannt, wo die Kirche stand, weil dies im Stiftungsbrief genau festgesetzt wurde. Vermutlich erbauten sie die Hl. Cyrill und Methodius, da diese die irdischen Überreste des Märtyrerpapstes aus Griechenland mitgebracht haben, wo er im Jahr 101 mit dem Anker an seinem Hals ins Meer geworfen worden war .



  Kath. Kirche in Balatonlelle




Es ist bekannt, dass der Hl. Cyrill und Hl. Methodius als Apostel der Slawischen Völker gelten. Doch nur wenige wissen, dass Methodius Erzbischof von Pannonien war und so die Möglichkeit offenstand, nach Balatonlelle zu kommen. Daraus folgt, dass das Christentum schon vor der Landnahme (896) in Pannonien Fuß gefasst hatte. Die Basilika wird noch in den Quellen im Jahr 1426 erwähnt, danach jedoch verlieren sich die Spuren. Wahrscheinlich wurden sie mit dem Dorf in der Zeit der Türkenheerschaft (1526-1686) zerstört.
1720 gehört die Kirche schon zur Pfarrei Làtràny.

Im Hintergrund stand das Bemühen der Bewohner von Balatonlelle, nach der Vertreibung der Türken (1686), soweit es ihnen finanziell möglich war, den Bau einer neuen Kirche anzukurbeln. Über diese Kirche sind mehrere Dokumente erhalten, sie wurde mehrmals umgebaut und immer  reichhaltiger ausgestattet, schließlich aber im Jahr 1943 abgerissen, um einer neuen und größeren Kirche zu weichen, die durch die Bevölkerungsentwicklung in Balatonlelle notwendig geworden war.

Schon 1920 war sie bereits nach langen Kämpfen von Làtàny getrennt und wieder zur eigenständigen Pfarrei erhoben worden. In der Mitte  des zweiten Weltkrieges wurde der Aufbauprozess der nunmehr dritten Kirche, die erste archetektonische die  Form einer Basilika aufweist, auf dem selben Grund und Boden begonnen. Die Pläne  stammen von Bertaln Àrkay, dem berühmten Baumeister der „römischen Schule „.
Das Hauptschiff wurde am 24. Dezember 1950 eingeweiht.

Die Kirche ist 35m lang, 17m breit und die innere Höhe beträgt 9m. Der Turm, der im Jahr 1972 fertig gestellt wurde, ist 35m hoch. In der Kirche befinden sich noch eine Unterkirche und zwei Kapellen, eine für die im II.Weltkrieg Gefallenen, die andere eine Lourdes-Kapelle.

Die Kirche ist an künstlerischen Darstellungen sehr reich. Die Kanzel, an der gute Hirt bzw. die vier Evangelisten mit den üblichen Attributen dargestellt sind, wurde von Lili Szehlò, der Frau des Baumeister Àrkay angefertigt.

Das Altarbild über der Heiligen Anna im linken Nebenschiff hat Pál C. Molmàr gemalt.
Schon in der zweiten Kirche stand der Altar zu Ehren der Hl. Anna- in Erinnerung an das Jahr 1855 errichtet, in dem die im Dorf  herrschende Cholera-Seuche am Gedenktag der Hl. Anna (26.Juli) aufhörte. Das rechte Altarbild vom Herzen Jesu ist wie das Mosaik unter dem Tabernakel ein Werk von Peter Prokop. Das Altarmosaik im Heiligtum ist ein Werk von Miklòs Somos. Im oberen Teil ist der Heilige Geist mit der Gottesmutter dargestellt, darunter die schon erwähnten Hl. Cyrill und Methodius sowie der Hl. Papst Klemens.
Hinter den Personen ist die Kontur der Basilika San Clemente di Roma erkennbar, wo Cyrill und Klemens begraben liegen.

Der Kreuzweg wurde von János Kiss gefertigt. Die 1953 vollendete Lourdes-Kapelle ist ebenfalls ein Werk von Lilli Sztehlò. Im selben Jahr  wurde die Restaurierung  der Pietà fertig, die im Vorraum ihren Platz fand. Sie gehört – aus dem XVII. Jahrhundert stammend –zu den wertvollsten Gegenständen  der Kirche. 1985 wurden die bunten Glasfenster, die von Lili Sztehlò und János Bajcsy entworfen wurden von Friedrich Kadinal Wetter eingeweiht.

Die Werke von János Meszlènyi, die Statue der Hl. Rita, die im Vorraum steht bzw. die Statuen des Hl. Antonius und Hl. Theresia, die neben der Glastüre ihren Platz bekommen haben, stammen aus dem Jahr 1998. Im selben Jahr (9.August) fand die feierliche Konsekrierung der Kirche durch den päpstlichen Nuntius, seine Exellenz Karl-Joseph Rauber, satt. Daran erinnern die Zwölf Holzkreuze an den Säulen.
 
 Die Orgel der Kirche ist mit drei Manualen und 29 Register ausgestattet.

Kirche in Balatonlelle Statue

Kirche innen



 
Kirche in Balatonlelle innen

innen Kirche in Balatonlelle



 


Maria Figur Kath. Kirche in Balatonlelle

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Balatonlelle




Stand 2010


Quelle: Katholische Gemeinde Balatonlelle