Egerszalok
Egerszalok ist ein kleines Dorf mit 2000 Einwohnern, zwischen dem Mátra- und Bükk- Gebirge,
im Tal vom Laskó-Bach.
Die Anziehungskraft des Dorfes besteht in den Naturschönheiten der Umgebung.
Seine größte Sehenswürdigkeit ist die aus der Erde austretende Heilquelle im südlichen Teil der Siedlung. Das am Hügelhang fließende Wasser hat einen 1200 Quadratmeter großen Kalksteinhügel, ein Salzbergchen geformt.
Die im Dorf auch heute noch zu besichtigende Barockkirche wurde 1738 gebaut. Hier befindet sich ein Andachtsbild von Maria der Wundertäterin und auch ein tragbares Rokokoschnitzwerk, das Maria Denkmal aus dem XVIII. Jahrhundert.
Am Rande des Dorfes sind die Bienenstocksteine, die wahrscheinlich die verkieselten Riolittuffsteinüberreste des austretenden kieselsäurehaltigen Warmwassers sind.
Die Namensgebung „Bienenstocksteine“ kann darauf zurückgeführt werden, dass in den aus Riolittuffstein bestehenden Blöcken, Hütten mit Liegeplätzen und Regalen ausgehöhlt wurden.
Im südlichen Teil des Dorfes gibt es in den Riolittuffstein ausgehöhlte Höhlenwohnungen,
die aber heute nicht mehr von Menschen bewohnt werden.
Ein beliebter Zielpunkt der Touristen ist ein vom Laskó-Bach angestauter See, der der größte See in der Umgebung vom Bükk-Gebirge ist. Die dort befindliche Natur- und Vogelwelt hat einen bedeutenden Naturschutzwert.
Ein Dokument aus dem Jahre 1249 beglaubigt, dass hier schon zu dieser Zeit Wein angebaut wurde. Nach der Türkenherrschaft wurden diese Traditionen fortgesetzt.
Die bedeutendsten Weiβweintraubenarten sind: Leányka, Welschriesling, Muskat Ottonel, Zenit und Chardonay; unter den Rotweintraubenarten sind hier Zweigelt, Merlot, Blauoporto, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc zu finden.
Die Winzer erwarten ihre Gäste mit würzigen Weinen in den in Riolittuffstein ausgehöhlten Weinkellern
Die Naturschätze des Dorfes und die weiterlebenden Traditionen bestimmen heutzutage das gemeinschaftliche Zusammenleben.
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