Paloznak
Ausflugsmöglichkeiten:
- Volkstümliche Häuser mit alten, steinernen Mauern
- Die im Jahre 1855 umgebaute Kirche des Dorfes.
Geschichte von Paloznak:
Die malerische Gemeinde mit 370 Einwohnern liegt über der Landstraße 71, neben einem uralten Weg, der aus der Römerzeit stammt. Das Dorf hat ein wunderbares Panorama auf den Plattensee, dank seiner Lage fühlt man hier zugleich die Atmosphäre des Berglandes und des Sees. Die Siedlung verarmte und entvölkerte sich während der Türkenkriege, ihre Einwohner kamen erst am Ende des 17. Jahrhunderts zurück. In den 1880-90er Jahren vernichtete die Reblausplage fast das ganze Weingebiet von Paloznak. Das kleine Dorfzentrum ist einzigartig, denn es hat die originale, uralte Stimmung des Balaton-Oberlandes bewahrt. Gleich nebeneinander stehen die römisch-katholische Kirche mit gotischen Einzelheiten aus der Árpádenzeit, der reformierte Glockenstuhl und das im traditionellen volkstümlichen Stil gebaute, ehemalige Diószegi-Haus, das heute als Heimatmuseum der Gemeinde funktioniert. Ein Dorfhaus schließt den Platz ab. Im Heimatmuseum sind eine ortsgeschichtliche und eine ethnographische Ausstellung zu sehen. In der Sommersaison werden im Garten Volksgewerbe (z.B. Töpfer, Holzschnitzer, Weber, Spitzenklöppler) gezeigt. Ausstellungen werden im großen Saal des Dorfhauses und in dem kirchlichen Sankt-Joseph-Haus veranstaltet. In der Denkmalkirche werden Orgelkonzerte veranstaltet. Am letzten Wochenende im September (28-30. Sept.) werden die Dorftage mit einem spektakulärem Winzerfest, einem Husarenaufmarsch, Kirmes am Sonntag und Ball gefeiert. Es lohnt sich, den ausgezeichneten Riesling von Paloznak zu kosten. Von der Kirche aus führt die blaue Touristenmarkierung zum Aussichtsturm Sándor Endrődi, der sich auf dem Berg Csákány-hegy befindet. Die rote Markierung führt von der Kirche in die Wälder, zum Brunnen Király-kút. In der Nähe des Brunnens, führt die grüne Markierung zur ältesten Farbengrube der Welt, die ungefähr 75-85.000 Jahre alt ist.1998 bekam die Siedlung einen Hild-Preis von der Ungarischen Urbanistischen Gesellschaft, weil sie bei der Gebietsplanung die Bewahrung des traditionellen Dorfbildes des Balatonoberlandes berücksichtigte.Quellennachweis: Wikipedia
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