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Reiseziele, Balaton, Ungarn

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Reinhard Thalhammer
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Ungarn


 Infomationen über Ungarn



  1. Balaton / Plattensee in Ungarn

 
  1. Berühmte Ungarn
 
 
  1. Dörfer Ungarns
 

  1. Flora/Fauna

 
  1. Flüsse und Seen
 

  1. Geografie


  1. Hungaricum


  1. Kunst und Kultur


  1. Städte Ungarns


  1. Tabakläden


  1. Tourismus in Ungarn


  1. Ungarns Klima

 
  1. Zahnärzte und Zahnkliniken in Ungarn
 





 Infomationen für den Ungarn Urlaub

 
  1. Ausflüge
 
 
  1. Einreise mit dem Auto
 

  1. Einreise Haustiere


  1. Feiertage in Ungarn


  1. Fischfang in Ungarn


  1. Thermalbäder in Ungarn

 
  1. Währung / Geld / Geldwechseln
 
 
  1. Zoll
 

  1. Zahnarzt Ungarn




Geschichte von Ungarn

  1. Geschichte Ungarn

Geografie Ungarn

Die Republik Ungarn mit ihren 10,05 Mio. Einwohnern ist geprägt durch zwei weitläufige Tiefebenen, die mehr als die Hälfte des Landes einnehmen. Diese Ebenen werden begrenzt durch die Flüsse Theiß und Donau. Die Donau bildet dabei auch einen Teil der Grenze zwischen dem Norden Ungarns und der Slowakei. Im Nordosten liegt die Ukraine, im Osten Rumänien, der Süden grenzt an Serbien und Kroatien und im Südwesten befinden sich die Grenzen zu Kroatien und Slowenien. Die Grenze zu Österreich findet sich im Westen. Allein auf die Grenze zur Slowakei entfallen 515 km der 2009 km langen ungarischen Außengrenze.

Das mitteleuropäische Land Ungarn ist mit 93.036 km² etwa so groß wie Bayern und Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Aufgrund seiner Binnenlage ist es keinen direkten Meereseinflüssen ausgesetzt. Gebirge wie die Alpen oder die Karpaten in den angrenzenden Staaten schirmen Ungarn von feuchten Luftmassen weitgehend ab, so dass hier ein relativ trockenes, kontinentales Klima zu finden ist. Das bedeutet, die Winter können kalt und trocken, die Sommer sehr heiß und trocken werden. Der wenige Regen fällt vorrangig im Frühsommer. Die beste Zeit für einen Trip nach Budapest ist dementsprechend entweder das Frühjahr oder der Herbst. Im Sommer zieht es viele Gäste und Einheimische zu einem der vielen Thermalbäder oder an einen der ungarischen Seen, die relativ flach und deshalb im Sommer verhältnismäßig warm sind.


 
Klima Ungarn

Ungarn ist ein Land der Gegensätze. Dies zeigt sich nicht nur durch die unterschiedlichen Landschaften und Gewohnheiten, sondern vor allem auch durch das Klima. Die Besonderheit an Ungarns Klima liegt daran, dass das Land aus drei großen Klimazonen besteht, und ein mitteleuropäisches bis kontinental europäisches Klima hat.
  1. Im Nordosten beispielsweise herrscht ein kontinentales Klima
  2. im Westen dagegen bestimmen atlantische Einflüsse das Klima
  3. im Südwesten herrscht ein mediterranes Klima.
Typisch für das ungarische Klima sind die angenehmen Frühjahrsmonate, die heißen und trockenen Sommer, die milden Herbstmonate und die kalten Winter.
Somit können im Sommer Temperaturen bis 32° erreicht werden und im Wintertemperaturen von -10°. Die beste Reisezeit für einen Urlaub ist die Zeit von April bis Oktober. Der Frühling wird in Ungarn hauptsächlich durch viel Regen bestimmt, denn dies ist die regenreichste Zeit im ganzen Jahr. In dieser Zeit liegt die mittlere Niederschlagsmenge etwa bei 800 Milliliter pro Quadratmeter.
Dabei nehmen die Niederschläge am besten nach Osten ab, da im Westen häufiger Westwinde vorherrschen, die den Regen mitbringen.
In Ungarn beginnt der Sommer erst sehr spät und die Witterungsbedingungen Ungarns können von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein, was dazu führen kann, dass ich auch die Jahreszeiten innerhalb kurzer Zeit ändern können. Dies steht im Zusammenhang mit den Klimaveränderungen.


Die Sommer sind in Ungarn hauptsächlich warm und trocken, die Winter hingegen kalt. Die wärmsten Monate des Jahres sind der Juni, der Juli und der August. In diesen Monaten herrschen tagsüber Temperaturen zwischen 26 bis 30°. Auch die Nächte sind mit 15 bis 18° sehr angenehm. Der sonnenreichste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 10 Sonnenstunden am Tag, also beste Voraussetzungen für einen schönen Badeurlaub.
Der Plattensee hat in diesen Monaten eine Wassertemperatur von 28°. Ungarn hat in einem Jahr etwa 2000 Sonnenstunden und die Sommermonate sind meist wärmer als in Deutschland.

 


Flüsse und Seen Ungarns

690 km² der 93.030 km² Landesfläche von Ungarn entfallen auf Gewässer des Landes. Sicher eines der bekanntesten dieser Gewässer ist die Donau, auch Duna genannt, die einen Teil der Grenze zur Slowakei bildet. Bei Visegrád vollführt der längste Fluss Ungarns eine Wendung um 90°, um von da ab von Norden nach Süden zu fließen. Auf ihrem Weg nach Serbien durchquert die in Deutschland entspringende Donau neben Komárom, Esztergom und Baja auch die ungarische Hauptstadt Budapest.

Neben den Flüssen Drau (Dráva), Hernád, Mur und Raab (Rába) soll auch der zweitwichtigste Fluss Ungarns, die Theiß, nicht unerwähnt bleiben. Wie alle größeren Flüsse des Landes entspringt auch die Tisza, wie sie von den Ungarn genannt wird, nicht auf ungarischem Staatsgebiet. Viel mehr windet sie sich durch Ihr Ursprungsland, die Ukraine, und durchquert Ungarn, bevor sie sich unterhalb der serbischen Stadt Novi Sad mit der Donau vereinigt. Die Theiß ist übrigens nicht nur der zweitlängste Fluss Ungarns und der längste Nebenfluss der Donau - die Theiß war auch lange der fischreichste Fluss Europas.
Umweltverschmutzung in großem Ausmaß hat jedoch dazu geführt, dass viele Fischbestände dezimiert und viele andere Wasserbewohner vertrieben wurden.

Im Jahr 1970 wurde die Theiß in der Puszta-Ebene angestaut, um das gefürchtete Theiß-Hochwasser aufzufangen. Der künstliche See erstreckt sich über eine Fläche von etwa 127 km². Allerdings ist er nur ungefähr 2-2,5 Meter tief und erwärmt sich in den Sommermonaten rasch. Am Ufer des Sees liegende Orte wie Karcag, Beregfürd oder Tiszaval leben heute vom Tourismus: vor allem ungarische Urlauber betrachten den Theiß-See als willkommene Alternative zum von Touristen überlaufenen Plattensee.

Der Plattensee , bei uns auch unter seinem ungarischen Namen Balaton,  liegt im Westen Ungarns, wo die Landschaft etwas hügeliger und fruchtbarer ist. Er ist der größte See Mitteleuropas. Das 79 km lange und 7,8 km breite Gewässer ist mit seinen Stränden und Thermalquellen neben Budapest der Touristenmagnet schlechthin. Frisches Wasser erhält der Plattensee übrigens über seinen "kleinen Bruder", den Kis-Balaton. Dieser "Kleine Plattensee" gehörte früher selbst zum Balaton.
Heute liegt er aufgrund des über Jahre gesunkenen Wasserspiegels etwas südwestlich davon und dient nicht nur als Wasserfilter des "großen Bruders", er beherbergt auch unzählige seltene Pflanzen- und Tierarten.

Der Velencer See liegt ziemlich genau zwischen Balaton und Budapest. Obwohl er mit durchschnittlich 26-28°C als wärmster See Europas gilt und über einige Badeorte verfügt, ist er eher Einheimischen ein Begriff und Rückzugsort. Was die auf Touristen hoffenden Einheimischen stört, kommt dafür der Umwelt zugute: aufgrund der Abgeschiedenheit und streckenweise auch Unzugänglichkeit des Sees konnte hier eine ganz besondere Artenvielfalt erhalten werden. Das hier angesiedelte Vogelschutzgebiet ist nur mit Sondergenehmigung passierbar.

Der Neusiedler See ist nicht nur der größte See Österreichs, er gehört auch zu den größten Seen Ungarns. Wie auch die anderen ungarischen Steppenseen ist er relativ seicht und verfügt über einen großen Schilfgürtel, der vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und Nahrung bietet. Aber auch das milde, windige Klima trägt zum Artenreichtum und der Einzigartigkeit dieses Sees bei. Aus diesen Gründen fiel auch die Entscheidung der UNESCO, den Neusiedler See mitsamt des österreichischen Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel und des ungarischen Nationalparks Fert-Hanság zum UNESCO-Welterbe zu erklären.


 
Flora und Fauna 

Ungarn ist ein Refugium für seltene oder geschützte Tier- und Pflanzenarten. Nicht nur in den insgesamt elf Nationalparks, die sich auf etwa 5000 km² verteilen, findet man die etwa 45.000 Tier- und 2.200 heimischen Pflanzenarten. Die meisten von ihnen sind mitteleuropäische Arten, einige wenige stammen aber auch aus nord-, ost- und südeuropäischen Ländern.

Zu den dauerhaft in Ungarn lebenden geschützten Tierarten zählen beispielsweise Stelzenläufer oder Trappe, zu den seltenen Blumenarten gehören etwa der mediterrane Nieswurz, die wilde Pfingstrose oder die ungarische Windblume.
Aufgrund seines großen Artenreichtums zieht Ungarn neben den typischen Badeurlaubern und Städtetouristen in den letzten Jahren auch immer mehr Aktivurlauber und Naturfreunde an. Für viele von ihnen gibt es nichts Schöneres, als im Frühling die riesigen Vogelschwärme auf ihrem Zug zu beobachten, an den fischreichen Gewässern zu angeln oder sich im Tiefland auf die Jagd nach Fasanen, Rebhühnern oder Wachteln zu begeben. Die zahlreichen Landschaftsschutzgebiete und Naturschutzgebiete verfügen zudem über ein gutes Netz an Wanderwegen, so dass einem Aktivurlaub nichts mehr im Wege steht.


 
Kunst und Kultur

Was haben Ephraim Kishon, Calvin Klein, Estée Lauder, George Tabori und Béla Bartók gemein? Natürlich, sie alle sind bzw. waren sehr erfolgreiche, weltweit bekannte Menschen. Aber wussten Sie auch, dass sie alle aus Ungarn stammen?

Nicht nur politisch gesehen kann Ungarn auf ein reiches Erbe verweisen. Viele Töchter und Söhne des Landes sind oder waren erfolgreiche Filmemacher oder Schauspieler, Musiker oder Literaten, Maler oder auch Fotografen.
Schon wenn man nach Hollywood, das Synonym für weltweit erfolgreiches Kino, blickt, trifft man auf die ersten großen Stars ungarischer Herkunft: Tony Curtis und Leslie Howard, Adrian Brody und Zsa Zsa Gabor.
Übrigens: Auch Max Reinhardt, einer der Mitbegründer der Salzburger Festspiele und langjähriges Mitglied Berliner Ensembles war gebürtiger Ungar. Der wohl bekannteste ungarische Schauspieler ist aber Bela Lugosi, der an ungarischen Theatern den sinnlich-romantischen Helden gab und gleichzeitig der erste Graf Dracula der Filmgeschichte war.

Schon seit Jahrhunderten machen auch ungarische Musiker und Komponisten immer wieder auf sich aufmerksam. Zu den bekanntesten unter ihnen zählen beispielsweise der Romantiker Franz Liszt oder der durch seine Operetten unsterblich gewordene Franz Lehár. Aber auch Namen wie Imre Kálmán, Leó Weiner, Ernst von Dohnányi, Béla Bartók oder György Ligeti sind in der Welt der Musik nicht unbekannt.

Und spätestens seit der Verleihung des Literaturnobelpreises an Imre Kertész im Jahr 2002 erinnert sich die Welt auch wieder daran, dass Ungarn eine ganze Reihe bemerkenswerter Literaten und Romanciers vorgebracht hat. Den Wahl-Wiener Franz Molnár, beispielsweise, dessen Stück "Liliom" unter der Titel "Carousel" zu den meistgespielten am Broadway gehört. Oder Ephraim Kishon, den Satiriker und Journalisten, der in seinen Stücken, Geschichten oder Drehbüchern immer wieder auch Israel und den zum Teil recht absurden Alltag dort  thematisierte.

In den letzten Jahren wuchs auch wieder das internationale Interesse an Sándor Márai, dessen dichte, eindringliche Romane heutzutage schon fast kultisch verehrt werden. Zu den wichtigsten Vertretern der neuen ungarischen Literatur zählt Péter Esterházy. Der Spross der bekannten Esterházy-Dynastie ist nicht nur Mathematiker und liberaler Denker, sondern auch ein hoch geschätzter Gegenwartsautor.

Getreu dem Motto "Der Prophet im eigenen Land gilt nichts" fanden ungarische Maler lange Zeit nur im europäischen Ausland Anerkennung und Anstellungen. Erst mit Miklós Barabás, einem Portraitmaler im 19. Jahrhundert, änderte sich dieser Zustand. Lange Zeit dominierten Natur- und Historienmalerei das Schaffen der ungarischen Künstler. Seit den 1960er Jahren finden sich aber auch vermehrt internationale, abstrakte und realistische Einflüsse. Einer der wichtigsten zeitgenössischen Maler der Gegenwart ist der u.a. in Deutschland lebende László Lakner. Zu den weltweit besten Fotografien zählen die Werke von André Kertész und Péter Nádas.



Dörfer Ungarns

Eine besondere Art, Land und Leute kennen zu lernen bildet der Dörfertourismus, der in Ungarn immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gerade Familien oder Ruhe suchende Städter nehmen sich gern eine kleine Auszeit auf dem Land, um bewusst abschalten, die Natur genießen oder einer lange nicht mehr ausgeübten Sportart frönen zu können.

Die Dörfertouren Ungarns können individuell geplant oder über einen Reise- und Ausflugsveranstalter gebucht werden. Gerade wer individuell unterwegs ist, wird schnell die Gastfreundlichkeit der Landbevölkerung erfahren. Die spontane Aufforderung zur Teilnahme an Dorffesten kann Sie dabei ebenso erwarten wie eine Einladung zu einer (meist feucht-fröhlichen) Familienfeier.
Geplante Dörfertouren führen meist durch einen besonders romantischen Teil der Landschaft, manchmal aber auch in ein Heimatmuseum oder zu einer speziell für Touristen zusammengestellten Folklorevorführung.

Häufig trifft man dabei auf Trachten- und Tanzgruppen, während der gute ungarische Wein ausgeschenkt und gastronomische Spezialitäten angepriesen werden. Oftmals hat man bei einer solchen Tour auch die Gelegenheit, einer Reitervorführung beizuwohnen oder unter allerlei Kunsthandwerk nach geeigneten Mitbringseln für die Lieben zu Hause zu suchen.

Welche Form des Dörfertourismus - das individuelle Erlebnis oder der Spaß in der Gruppe - letztlich die bessere ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Der verbliebenen Landbevölkerung jedenfalls bietet er ein attraktives Zusatzeinkommen und die Möglichkeit, Traditionen und Bräuche am Leben zu erhalten. Touristen schätzen bei einem Landaufenthalt in Ungarn häufig das Gefühl von Zeitlosigkeit und Weite, das sich einstellt, obwohl sie sich doch eigentlich in der Mitte Europas und meist auch ganz in der Nähe einer größeren Stadt befinden.


 
Städte Ungarns

Ungarns wichtigste Stadt ist unbestritten seine Hauptstadt, Budapest . Daneben gibt es aber auch andere interessante Ortschaften, die zum Teil bereits seit der Steinzeit besiedelt worden sind. Zu ihnen gehören beispielsweise Györ, Sopron und Szentendre, die in diesem Abschnitt ein klein wenig näher beleuchtet werden sollen. Alle drei Städte befinden sich in einem Gebiet, das bereits vor Jahrtausenden das erste Mal von Menschen bewohnt wurde. Györ, zum Beispiel, gründete sich auf der römischen Siedlung Arrabona. Der Name dieser Siedlung verlieh ihr auch ihre deutsche Bezeichnung, Raab.

Györ liegt im Nordwesten Ungarns und nahm als Vorposten von Wien in den Türkenkriegen eine bedeutende Rolle ein. Ihrer zentralen Lage zwischen Wien, Budapest und Bratislava verdankt die Stadt heute seine Bedeutung als eine der wichtigsten Industriestandorte Ungarns.
Ihr großer Vorteil: dem etwa 130.000 Einwohner zählenden Ort sieht man nicht an, dass dort unter anderem jährlich etwa 1,8 Mio. Motoren produziert werden. Stattdessen lockt er mit seiner barocken Altstadt und der bischöflichen Burg, mit einer Thermalquelle und guter Erreichbarkeit sowohl von Wien als auch von
Budapest aus.

Sopron hat eine Sonderstellung inne: das Stadtgebiet im Westen Ungarns ist umschlossen von österreichischem Staatsgebiet. Die Geburtsstadt Franz Liszts ist offiziell zweisprachig und verband Ungarn schon immer mit seinem Nachbarn Österreich. Sopron, auch Ödenburg genannt, ist übrigens eine der ältesten Städte des Landes und kann auf eine Besiedlungsgeschichte bis zu den Illyrern und Kelten zurückblicken. Unter der sehr sehenswerten Altstadt befinden sich auch heute noch Überreste einer römischen Siedlung.

Die Altstadt selbst musste im 17. Jahrhundert in weiten Teilen wieder aufgebaut werden, da ein Feuer viele Gebäude vollständig zerstört hatte. Von der eigentlich sehr langen und wechselvollen Geschichte der Stadt ist somit kaum etwas zu sehen. Die meisten der heute noch stehenden Gebäude wurden im Stil des Barock erbaut. Ganz in der Nähe von Sopron befindet sich übrigens nicht nur Wien sondern auch der Neusiedler See, der gern als Naherholungsgebiet genutzt wird.

Wie auch Budapest  liegt Szentendre an der Donau, genauer gesagt in der Pannonischen Tiefebene. Bereits in der Steinzeit siedelten hier Menschen, was angesichts der guten Lage der Stadt nicht weiter verwundert. Über Jahrhunderte hinweg war die Stadt immer wieder Auffangbecken für die verschiedensten Völker und Glaubensrichtungen, was sich auch in ihrer Architektur ausdrückt. Die ehemalige Kleinstadt ist heute faktisch ein Vorort von Budapest .

Trotzdem verfügt sie über einige Besonderheiten, die sie von der übermächtigen Hauptstadt abgrenzen. Hier findet man zum Beispiel die älteste Sonnenuhr Ungarns neben dem nationalen Weinmuseum und dem Szabó-Marzipanmuseum, das für große und kleine Leckermäulchen einen besonderen Anziehungspunkt bildet. Im Freilichtmuseum Skanzen wurden für Ungarn typische Gebäude, Gebrauchsgegenstände und Brücken aus dem ganzen Land zusammengetragen, er ist ein Hort ungarisch-bäuerlicher Architektur und Lebenskunst.

Leider befinden sich diese und noch andere Städte beständig im Schatten Budapests, das nach wie vor die meisten ausländischen Touristen anzieht. Es bleibt zu hoffen, dass einige aufmerksame Besucher Ungarn nicht nur auf Budapest und den Balaton reduzieren, dass sie über den Tellerrand hinaus schauen und erkennen, wie vielfältig und oft auch überraschend das Land der Magyaren ( Ungarn) eigentlich ist.


Quellennachweis: Wikipedia