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Fischen und Angeln am Balaton / Plattensee

FISCHFANG in Ungarn

 
Wie aus Aufzeichnungen hervorgeht, waren die ungarischen Gewässer einst außerordentlich reich an Leben. So sollen die Flüsse zu zwei Dritteln aus Wasser und zu einem Drittel aus Fisch bestanden haben.

Abwechslungsreiche und bisweilen sehr raffinierte Zubereitungsweise sind die Folge dieses Fischreichtums. Ein italienischer Humanist schrieb im 15 . Jahrhundert begeistert: „ Selbst das Fasten ist hier ein einziger Schmaus. „ Noch vor 200 Jahren wimmelte es in der Theiß von Fischen. Glaubwürdigen Quellen zufolge brachte man einfach nur einen Eimer ins Wasser zu tauchen, um sich mühelos ein Essen zu besorgen.

Fischer beim FischfangHeute hat sich in den ungarischen Gewässern nicht nur der Fischbestand, sondern auch die Artenvielfalt verringert. Zu den Arten, die den ungarischen Flüssen mittlerweile den Rücken gekehrt haben, gehört der Hausen aus der Familie der Störe. Dieser stattliche Wasserbewohner kann eine Länge von acht Meter erreichen. Aus dem Schwarzen Meer kommend schwammen die Hausen einst die Donau und deren Nebenflüsse hoch, um zu ihren Laichplätzen zu gelangen. 1957 wurde bei Paks, südlich von Budapest, ein über zwei Meter langes Exemplar gefangen. In früheren Jahren hatte man sie noch viel weiter flussaufwärts gefunden. 
Ein Abschnitt der Donau bei Budapest mit schwacher Strömung, wo im Flussbett Thermalquellen aus der Erde sprudeln, war bei den Hausen besonders beliebt. Der dortige Stadtteil heißt zwar nach wie vor Vizafogo ( Hausenfangstelle ), doch wurde hier 1908 zum letzten Mal ein solcher an Land gezogen. 
 

 Fischer mit Fischernetz
Heute spielt Fisch in der Ernährung der Ungarn nur noch eine untergeordnete Rolle. Der Grund dafür ist wahrscheinlich in veränderten Eßgewohnheiten zu suchen; an schmackhafter Süßwasserbeute mangelt es jedenfalls nicht. Dafür sorgt nicht nur die Fischerzunft, sondern auch eine ganze Armee von in Vereinen organisierten Hobbyanglern im  Sommers sowie im Winter begeistert und geduldig die Angelrute halten. Denn selbstgefangen  schmeckt Fisch noch einmal so gut. Neben sportlichem Ehrgeiz verbindet die Anglergemeinde die Suche nach Erholung in freier Natur, versehen mit einem Schuss Romantik. 


 Fischerboote

 
So manche gestressten Städter kann nichts mehr entspannen, als mit der Angel in der Hand am stillen Wasser zu sitzen, dabei seinen Gedanken nachzuhängen, später über offenem Feuer Fische zu braten oder im Kessel Fischsuppe zu kochen, bei einem Glas Wein mit dem Nachbarn über Gott und die Welt zu philosophieren, um schließlich in Zelt oder Hütte zu übernachten.
 
 
Begeisterte Angler können ihrer Leidenschaft an Flüssen, Bächen, Natur – und Stauseen nachgehen. Als wahres  Anglerparadies  gelten die toten Flussarme der Tiefebene, die im 19. Jahrhundert entstanden. Um den verheerenden Überschwemmungen, von denen die Tiefebene regelmäßig heimgesucht wurde, Einhalt zu gebieten und um  gleichzeitig neues Ackerland zu gewinnen, wurden damals die stark mäandrierenden Flussläufe nach und nach reguliert, das heißt, man trennte zahlreiche Flussschlingen ab, die so zu toten Wasserarmen wurden.
 
 
Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen in Ungarn die verschiedenen Karpfenarten. Generell sind die in freier Natur lebenden Fische wegen ihres fettarmen Fleisches begehrter als ihre in zahlreichen Teichen gezüchteten Artgenossen. Daher wird der frei lebende Schuppenkarpfen als „ wertvoller“, der in Teichen gezüchtete Spiegelkarpfen als " fetter " angesehen.  Der Wels ist wegen seines köstlichen Fleisches bei Feinschmeckern und Anglern ebenfalls beliebt. Von ihm finden sich in Ungarn Flüssen mitunter recht große Exemplare.



Angeln am Balaton